Wie können Kinder stressige Situationen im alltäglichen Leben erkennen und gut damit umgehen? Neue Materialien mit der Animationsfigur "Knietzsche" helfen Kindern dabei, resilienter zu werden.
Am 2. Februar hat das Bundesfamilienministerium zusammen mit dem Knietzsche Herzensbildung e. V. den neuen Animationsfilm "Knietzsche und die Tricks gegen Stress" veröffentlicht. Der Film mit dem kleinen Philosophen Knietzsche soll Kinder auf niedrigschwellige Weise das Thema Stress und Stressprävention näherbringen. Knietzsche ist selbst ein Kind und beobachtet sich und seine Umgebung ganz genau. Mit Klugheit, Verständnis und auf liebevolle Weise findet er heraus, was es heißt, im täglichen Leben gestresst zu sein und wie man damit so umgehen kann, dass man am Ende stärker wird.
Da Stress zum Leben dazugehört, ist es besonders wichtig, dass schon Kinder ihn erkennen und lernen, damit umzugehen. Knietzsche vermittelt dafür Strategien, die helfen können.
Das Bundesfamilienministerium hat neben dem Film auch das gleichnamige Buch sowie Workshop-Material zum Herunterladen gefördert. Das Paket "Knietzsche und die Tricks gegen Stress" ist geeignet, um ins Gespräch und ins Nachdenken zu kommen. Kinder werden mit dem Film und dem Buch sensibilisiert. Das Workshop-Material für Pädagoginnen und Pädagogen sowie weitere Fachkräfte fordert dazu auf, die eigene Welt zu betrachten und persönliche Tricks gegen Stress zu entwickeln. Bei manchen Kindern ist es "Kuscheln mit dem Meerschweinchen", andere malen mit Musik oder entspannen sich bei einfachen Yoga-Übungen. Diese Tricks wurden von Kindern in die Entwicklung der Materialien eingebracht, die vorab die Gelegenheit hatten, sich mit Knietzsches Ideen auseinanderzusetzen. Knietzsche kann auch Familien dabei unterstützen, gemeinsam die alltäglichen Herausforderungen zu meistern.
Knietzsche ist als kleinster Philosoph der Welt bei der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) bekannt geworden. Er widmet sich aus der Perspektive eines Kindes gemeinsam mit der Medienpädagogin Anja von Kampen in Filmen, Büchern und Veranstaltungen wichtigen und großen Themen des Lebens wie Angst, Mobbing, Tod und Trauer, aber auch Freundschaft und Glück. Immer geht es darum, Kinder zu stärken. Hierzu wurde zuletzt der gemeinnützige Verein Knietzsche Herzensbildung e.V. gegründet.
Quelle: Kleiner Philosoph Knietzsche zeigt Kindern Tricks gegen Stress | Familienportal des Bundes
Das Angebot an Spielzeug ist riesig. Gut, wenn man da einige Anhaltspunkte hat, die einem die Auswahl etwas erleichtern.
In manchem Kinderzimmer fühlt man sich schon fast wie in einem Spielzeugladen. Eltern oder Großeltern meinen es oft „zu gut“ und kaufen dem Kind ständig neues Spielzeug, um es anzuregen und zu fördern oder einfach, um ihm eine Freude zu machen. Doch übervolle Spielkisten und Regale verunsichern und überfordern das Kind eher. So manches Kind kann dabei die Lust am Spielen verlieren: Es kommt gar nicht dazu, sich ausgiebig mit einer Sache zu beschäftigen. Nach einer oberflächlichen Untersuchung lässt das Interesse oft schnell nach, weil es ja gewohnt ist, dass bald etwas Neues kommt.
Deshalb:
Ihr Kind braucht nicht ständig neues Spielzeug. Wenn das Angebot stimmt, wird es mit seiner Fantasie und Kreativität immer wieder neue Spielmöglichkeiten mit dem Vorhandenen (er-)finden.
Je nach Alter des Kindes können Sie bereits vorhandenes Spielzeug sinnvoll ergänzen (neue Elemente zum vorhandenen Baumaterial, ein neues Kleid für die Puppe, etwas für die Puppenstube).
Räumen Sie bei zu viel Spielzeug einen Teil ganz weg und tauschen Sie nach einiger Zeit wieder etwas anderes dagegen aus. Aber bedenken Sie dabei: Manches Spielzeug ist auch nur in einem bestimmten Alter für das Kind interessant. Beobachten Sie Ihr Kind beim Spiel: Wofür interessiert es sich gerade? Was macht ihm gerade besonderen Spaß?
Kinder spielen mit (fast) allem – und das ist gut so! Oft bietet ihnen das, was in unseren Augen gar kein „richtiges Spielzeug“ ist, viel mehr Möglichkeiten. Denn „Zeug zum Spielen“ gibt nicht vor, wie und wofür es verwendet werden soll, und ist gerade deshalb oft so interessant! Aus einem Ast wird ein Angelstock, aus dem großen Karton ein Spielhaus oder aus dem Schneebesen ein Musikinstrument. Die Auswahl an ganz alltäglichem „Spiel-Zeug“ ist nahezu grenzenlos:
Haushaltsgegenstände, wie Töpfe, Deckel, Löffel oder Dosen,
große und kleine Kartons,
Dosen und Eierkartons,
Tücher, alte Kleider und Stoffreste,
Wäscheklammern,
ausgediente Geräte (zum Beispiel ein altes Telefon oder Radio, aber Achtung: gegebenenfalls Batterien entfernen),
alte Kataloge, Zeitschriften, Toilettenpapierrollen,
Materialien aus der Natur, wie Blätter, Stöcke, Steine, Eicheln, Zapfen, Kastanien, Muscheln usw.
All das eignet sich bestens zum Spielen. Bevor Sie alte Dinge wegwerfen: Fragen Sie doch einmal Ihr Kind – bestimmt hat es noch Verwendung für das eine oder andere!
Natürlich sollte sich Ihr Kind an nichts verletzen und sich mit nichts vergiften – und auch nichts verschlucken können. Doch Sie als Eltern kennen Ihr Kind am besten und wissen, womit es schon umgehen kann und was Sie ihm zutrauen können.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: Das richtige Spielzeug für Ihr Kind | kindergesundheit-info.de
Quelle: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, kindergesundheit-info.de, Das richtige Spielzeug für Ihr Kind | kindergesundheit-info.de, (Auszug) CC BY-NC-ND
Die bke-Elternberatung bietet regelmäßig informative und interaktive Webinare an. Unsere Webinare bieten Gelegenheit, sich über relevante Themen rund um die Herausforderungen der Elternschaft zu informieren und direkte Antworten von Experten zu erhalten.
Dienstag, 17. März 2026 - 19:30 Uhr
Montag, 27. April 2026 - 19:30 Uhr
Montag, 18. Mai 2026 - 20:00 Uhr
Weitere Informationen zu den kostenlosen Webinaren finden Sie hier:
Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmedlung möglich!
Im Youth Panel Guide zeigen wir, was Jugendliche aus dem klicksafe-Jugendbeirat online bewegt. Die Jugendlichen geben in dem Ratgeber Tipps zum Thema Online-Sicherheit an andere Jugendliche, die ihnen wichtig sind und die sie gerne selbst bekommen hätten. Der Youth Panel Guide ist das Ergebnis mehrerer Workshops sowie Einzel- und Gruppeninterviews, in denen sich die Jugendlichen mit acht Online-Risiken beschäftigten und dazu Hilfestellungen erarbeiteten. Die Themen umfassen zum Beispiel sexuelle Gewalt, Cybermobbing, exzessive Mediennutzung sowie Hass und Hetze im Netz.
Youth-Panel-Guide_Infobroschuere_klicksafe.pdf
Quelle und weitere Infos:
Der neue Katalog der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung e. V. ist da! Er informiert über Urlaub zu familienfreundlichen Preisen in Familienferienstätten.
Der neue Katalog der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung e. V. bietet einen Überblick über das Angebot der angeschlossenen Familienferienstätten. Eltern finden dort Informationen über die Ausstattung und das Freizeitangebot der jeweiligen Häuser.
Familienferienstäten gibt es in ganz Deutschland. Familien haben beispielsweise die Wahl zwischen Urlaub am Meer, im Wald oder in den Bergen. Die Familienferienstätten sind gemeinnützig, wodurch besonders Familien mit kleinen oder mittleren Einkommen unterstützt werden können. Je nach Bundesland und Einkommen können Familien zudem einen Zuschuss erhalten. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag Familienurlaub in Familienferienstätten zu bezahlbaren Preisen.
Links zu externen Angeboten:
Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung e. V. Katalog 2026/27
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